Arbeitsumfang und -schritte Kennzeichnung der Räder nach Eingang

Zunächst werden die vom Kunden angelieferten Räder, mittels Nadelung im Felgenbett, bleibend gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung dient der Rückverfolgbarkeit und stellt damit sicher, dass Sie auch Ihre Räder wieder zurückbekommen. Weiter dokumentiert der QR-Code die hochwertige Aufbereitung.

QR-Code im Felgenbett, 12 x 12 mm


In fünf Schritten von Alt nach Neu am Beispiel eines Mercedes Barockrades

Schritt 1: Eingangsprüfung

Bei der Anlieferung werden die Räder bleibend gekennzeichnet. Nach einer gründlichen Reinigung des Rades, wird es visuell und maßgeblich nach den Vorgaben der Originalzeichnung überprüft. Eine anschließende Härteprüfung gibt Aufschluss über die noch vorhandenen Materialeigenschaften. Befindet sich das Rad innerhalb der Vorgaben des Bundesministeriums für Verkehr und Transport, wird die Aufbereitung gestartet.

Schritt 2: Entlackung

Grundlage einer hochwertigen Aufbereitung ist die Entfernung alles beschädigten Materials. Dazu wird in einem materialschonenden Verfahren die gesamte Beschichtung abgetragen.

Schritt 3: Bearbeitung

Es folgt die Bearbeitung der schadhaften Stellen in professioneller Handarbeit.

Schritt 4: Lackierung

Je nach Design und gewähltem Lackaufbau wird das Rad auf unserer Serienanlage sowohl im Technikum als auch per Hand lackiert. Dies ist in der Regel eine Pulvergrundierung, ein Farblack im Originalfarbton und eine Versiegelung mit Acryllack. 

Schritt 5: Endkontrolle

Vor der Rücksendung wird das Rad erneut einer Kontrolle unterzogen. Sie wird auf Grundlage der erhöhten Anforderungen eines OEM-Radherstellers durchgeführt.


Die Grenzen der Aufbereitung

Wir halten uns an die geltenden Bedingungen der „Beschreibung zur optischen Radaufbereitung“ vom Sonderausschuss „Räder und Reifen“ des Fachausschusses Kraftfahrzeugtechnik (FKT) und nehmen von Schweiß-, Richt- oder gar Umformarbeiten Abstand, da die Sicherheit Ihrer Räder im erheblichen Maße beeinträchtigt würde.